Immer das gleiche Problem mit den Kabeln
In meiner Wohnung habe ich eine innenliegende Diehle, wo auch der Inet/Telefon Anschluss sitzt. Hinter der Wand ist mein Arbeitszimmer. Ich habe die Telefondose ausgebaut und dort ein Loch durch die Wand in das Arbeitszimmer gebort.
Von dort aus geht es mit einem Kabelkanal 10x20mm bis vor an die Aussenwand. Dort sitzt meine Fritzbox und bedient 3 DECT-Telefone und ein Headset. Auch PC und Drucker sind dort angeschlossen. Von da aus geht es dann immer an der Aussenwand entlang mit 16mm Mauerdurchbrüchen in das Wohn-/Esszimmer, von da aus ins Schlafzimmer. in jedem Zimmer sitzt eine Doppelnetzwerkdose. Das eine ist ein Ausgang von der Fritzbox und der zweite Anschluss geht ins nächste Zimmer. Die beiden Anschlüsse sind mit einem kleinen 8-Port 1GBit Switch verbunden. Im Wohnzimmer befinden sich hinter einem Schrank auch 4 SAT-Kabel vom LNB kommend diese führen zu einem Multischalter. 2 SAT-Kabel führen über den gleichen Kabelkanal ins Arbeitszimmer, 4 an die DM8000 mit 4 Tunern und 2 ins Schlafzimmer. Damit die Kabel alle in den Kanal passen, habe ich mich innerhaus für ein 4mm SAT-Kabel entschieden. Auch die LAN-Kabel sind normale CAT-5 Kabel - keine Unterputz Verlegekabel - und haben ca. 8mm Durchmesser doppelt geschirmt.
Der weisse Kunststoffkabelkanal mit 10x20mm nimmt alle Kabel gerade so auf. An manchen Stellen sind es 6x 4mm SAT-Kabel und 2x LAN Kabel. Bis der Deckel drauf ist fummelt man einige Zeit, aber es geht!
Der Materialaufwand im Wert von ca. 200€:
3x 16mm Mauerdurchbrüchen von einem Zimmer zum nächsten
ca. 120m LAN-Kabel
3x Doppel-Netzwerk-Aufputzdosen
3x 8-Port Switches
10x 1m Patchkabel
15x 2m Kabelkanal 10x20mm
Alle Zimmer in der Wohnung sind gefliest mit einem kleinen Sockel an der Wand oder mit Parkett und einer Holzsockelleiste ausgestattet. Der kaum auftragende weisse Kabelkanal hebt sich kaum von der Wand ab und man gewöhnt sich schnell daran. Vorher waren es lose Kabel, nun alles schön verpackt. Das gefiel sogar der weiblichen Mitbewohnerin!
Sicherlich gibt es manchmal Umstände, die es einem nicht so Problemlos ermöglichen die Mietwohnung zu verkabeln. Beim Auszug wären die Kabelkanäle aber ruckzuck entfernt, da sie nur mit einem Tacker direkt auf dem Putz befestigt sind und die Löcher mit Farbe sofort zugedeckt sind. Die Mauerdurchbrüche brauchen ein wenig Gips und abschliessend Farbe, aber dann ist alles entfernt, als wäre es nie da gewesen. Und... mancher Nachmieter würde sich bestimmt über die Verkabelung freuen.
Somit sind alle drei Dreamboxen vernetzt und hängen am NAS. Sogar die Freundin liebt es, egal in welchem Zimmer einen Film ansehen zu können. Aufnahmen legen wir entweder direkt auf der 8000 mit den 4 Tunern an oder per Partnerbox-Plugin per Remote.
Ich finde das eine saubere Lösung.